Berufsunfähigkeits-
versicherung
für Tierärzte

Berufsunfähigkeitsversicherung für Tierärzte

 

Nie wieder Angst vor Einkommensverlust!

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine Absicherung des Einkommens bei Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall. Sie gehört zu den wichtigsten Versicherungen, da der Verlust des Einkommens zu den existenzbedrohenden Gefahren gehört.

Die Versorgungswerke für Tierärzte bieten zwar einen Basisschutz bei Berufsunfähigkeit, allerdings müssen sich praktizierende Tierärzte auf andere zulässige Tätigkeiten, die sie anhand ihrer Ausbildung machen können, verweisen lassen. Wer also – theoretisch – noch als Amtstierarzt, Gutachter oder Pharmareferent arbeiten kann, erhält keine Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente). Des Weiteren knüpfen die Versorgungswerke die BU-Leistung an die komplette Aufgabe der tierärztlichen Tätigkeit. Deshalb ist die private Absicherung der Berufsunfähigkeit für jeden Tierarzt ein absolutes Muss!

 

 

Wann leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ein sogenannter Fünf-Sterne-Tarif leistet bereits, wenn der versicherte Tierarzt durch Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall voraussichtlich sechs Monate nicht mehr in der Lage ist, seine zuletzt ausgeübte tiermedizinische Tätigkeit auszuführen. Eine abstrakte Verweisung auf eine andere Tätigkeit als Tierarzt sollte in den Bedingungen ausgeschlossen sein.

Die häufigsten Ursachen einer Berufsunfähigkeit wurde in einer Studie von Morgen & Morgen in 2019 durchgeführt. Demnach sind praktizierende Tierärzte besonders häufig von Burn-Outs durch zu hohe Arbeitsbelastung betroffen. Bei Tiermedizinstudenten steigt der Leistungsdruck und damit einhergehende Ängste. Außerdem sind Verletzungen des Bewegungsapparates wie etwa ein Bandscheibenvorfall und Krebs einer der häufigsten Ursachen, wieso Tierärzte nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein können.

Welche Leistungen sind in der BU-Versicherung exklusiv für Tierärzte enthalten?

 

  • Prüfung auf die zuletzt ausgeübte Erwerbstätigkeit (keine abstrakte / konkrete Verweisung)
  • Volle Rente bereits ab 50%iger gesundheitlicher Einschränkung für 6 Monate
  • Möglichkeit der späteren Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Leistung auch bei Tätigkeitsverbot aufgrund des Infektionsschutzgesetzes
  • Bereits im Studium auf den Beruf „Tierarzt“ versichert (keine Prüfung auf Studierfähigkeit)

Wie hoch sollte eine BU-Rente für Tierärzte sein?

Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente darf bis zu 60 Prozent des (voraussichtlichen) Gewinns bei Tierarztpraxisinhabern bzw. 60 Prozent vom Bruttogehalt bei angestellten Tierärzten betragen. Eine anfängliche Höhe der BU-Rente von 2.000 Euro bis 2.500 Euro ist empfehlenswert. Wer bereits eine Rente für Berufsunfähigkeit als Assistent abgeschlossen hat, kann eventuell von einer Erhöhungsoption ohne neue Gesundheitsprüfung profitieren.

Für Studenten der Tiermedizin sind je nach Fachsemester bis zu 2.000€ monatliche Rente versicherbar. Wir empfehlen im Studium eine BU-Rente von mindestens 1.250 – 1.500€ monatlich abzusichern.

Wie hoch ist der Beitrag?

Der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich in erster Linie nach dem Beruf, dem Eintrittsalter und der gewünschten BU-Rente. Aber auch die Absicherungsdauer und mögliche Risikozuschläge aufgrund Vorerkrankungen beeinflussen den Beitrag in der BU-Versicherung.

Ist eine BU bereits im Studium wichtig?

 

Ein klares JA! Je jünger der Versicherte bei Abschluss ist, desto geringer ist der Beitrag für die gesamte Laufzeit. Außerdem ist der Gesundheitszustand meist besser und wird sozusagen „konserviert“, denn Unfälle & Erkrankungen im Praktikum während des Veterinärmedizinstudiums oder der Rotation führen häufig zu einem eingeschränkten Versicherungsschutz. Zusätzlich wird bereits die günstige Berufsgruppe als Tierarzt gesichert, egal, welche Tätigkeit der Versicherte nach dem Studium der Tiermedizin tatsächlich ausführt. Sollten sogenannte neue Risiken hinzukommenden (Gesundheit, Freizeit, Beruf), sind diese automatisch mitversichert.

Welche Alternativen zur Berufsunfähigkeit gibt es noch?

 

Eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll, falls diese aufgrund von Vorerkrankungen nicht abgeschlossen werden kann.

  • Private Unfallversicherung: leistet, wenn durch einen privaten oder beruflichen Unfall bleibende Schäden davongetragen werden (z.B. Katzenbiss, Pferdetritt, Autounfall etc.)
  • Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread-Disease-Versicherung): leistet, wenn eine fest definierte schwere Krankheit, wie bspw. Krebs, eintritt
  • Grundfähigkeitsversicherung: leistet bei Verlust von bestimmten definierten Grundfähigkeiten, wie bspw. Gehen, Treppensteigen oder Autofahren
  • Erwerbsunfähigkeits-/ Erwerbsminderungsversicherung: leistet, wenn der Tierarzt kaum oder gar nicht mehr in der Lage ist, zu arbeiten
  • Krankentagegeld: leistet im Krankheitsfall, um bspw. nach der sechswöchigen Lohnfortzahlung mögliche Einkommensausfälle auszugleichen oder zu mindern

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